In der Medizin spricht man bei Bluthochdruck von einer Hypertonie. Der normale Blutdruckwert liegt bei 120/80mmHg. Liegt der gemessene Wert über diesen, kann von Bluthochdruck ausgegangen werden. Behandlungsbedürftig wird Bluthochdruck dann, wenn das Gesamtrisiko einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, hoch ist. Auch weitere Erkrankungen wie Diabetes oder das Metabolische Syndrom können Risikofaktoren sein.
Man geht davon aus, dass jeder zweite Deutsche an Bluthochdruck leidet. Daher zählt Bluthochdruck zu den Volkskrankheiten, die allerdings anfangs meist beschwerdefrei verläuft, jedoch zu knapp der Hälfte aller Todesfälle in Deutschland führt.
Zumeist lässt sich bei Bluthochdruck keine organische Erkrankung ausmachen. Man macht familiäre Neigung dafür verantwortlich, aber auch Übergewischt, hoher Salzkonsum, hoher Alkoholkonsum, Stress, Bewegungsmangel und eine niedrige Kaliumzufuhr. Besonders häufig kommt Bluthochdruck bei Menschen mit Übergewicht mit einem hohen Anteil Bauchfett vor. Erste Anzeichen von Bluthochdruck können Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Nasenbluten und Nervosität sein.
Eine Therapie von Blutdruck besteht aus einer Gewichtsreduktion, Alkohol- und Nikotinabstinenz, Entspannungsübungen, einer ausgewogenen Ernährung und Einschränkung des Salzkonsums. In schweren Fällen ist zusätzlich eine medikamentöse Behandlung unumgänglich.