Zu den Gedächtnisstörungen zählen Konzentrationsabfall, Vergesslichkeit und auch Erinnerungsfälschungen. Das Gedächtnis ermöglicht Erfahrungen zu behalten und wieder abrufbar zu machen. Man unterscheidet das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeitgedächtnis. Ersteres umfasst eine Zeitspanne von bis zu 60 Minuten und ist störanfälliger als das Langzeitgedächtnis, oder auch Altgedächtnis genannt, welches längerandauernde Erfahrungen speichert und auch weniger labil ist. Zu den Erinnerungsstörungen zählen die reduzierte Erinnerungsfähigkeit (Hypomnesie), Gedächtnislücken (Amnesie) und Störungen der Orientierung, Konzentration und Wahrnehmung. Während Gedächtnisstörungen auch bei Traumata und anderen einschneidenden Lebenssituationen auftreten können, können sie auch Symptome bei Demenz und Alzheimer sein, die zu den typischen Erkrankungen des Alters zählen. Um Gedächtnisstörungen vorzubeugen sollte das Gehirn in ständiger Übung bleiben. Auch im Alter lässt es sich das Gedächtnis noch mit dem Lösen von Kreuzworträtseln und anderen Übungen trainieren. Gehirnjogging nennt sich das heute und ist mittlerweile bei jungen Menschen genauso beliebt wie bei älteren. Daneben können Nahrungsergänzungen und natürliche Produkte, wie beispielsweise Ginkoprodukte, bei Gedächtnisstörungen hilfreich sein.