Jeder Mensch kann hin und wieder unter Schlaflosigkeit leiden. Zu den Schlafstörungen, in der Fachsprache Insomnie genannt, zählen Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafprobleme und das vorzeitige Erwachen. Bei allen Schlafstörungen wird das Wohlbefinden durch Schlafmangel gestört. Es kommt zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen, manchmal auch zu körperlichen Beschwerden in Folge der Schlaflosigkeit. Schlaflosigkeit kommt aber auch bei Schichtarbeitern vor oder beim Jet Lag. Daneben sind psychische Probleme und Sorgen oft Auslöser für Schlafstörungen. Seltenere Formen der Schlafstörungen sind das Schlafwandeln und die Hypersomnie, bei der der Betroffene über ein extrem vermehrtes Schlafbedürfnis klagt.
In der Regel benötigt ein Erwachsener zwischen sechs und acht Stunden ungestörten Schlaf, damit der Körper vollständig regenerieren kann. Abweichungen sind individuell verschieden. Kinder brauchen je nach Alter noch viel mehr Schlaf und im Alter nimmt die Schlafdauer ab. Bei Schlaflosigkeit können natürliche Mittel zur Beruhigung und Schlafförderung hilfreich sein. Ebenso wie rituelle Handlungen vor dem zu Bett gehen. Zu Vermeiden sind schwere Mahlzeiten, anregende Getränke, sowie alle aufregende Handlungen, außer Sex, da dies das Einschlafen nachweislich fördert.