Sodbrennen entsteht, wenn im Magen zuviel Säure freigesetzt wird. Dies kann nach üppigen Mahlzeiten vorkommen, aber auch bei Stress oder nach dem Genuss von Alkohol, Nikotin, Kaffee, Schokolade, saure Früchte, Fruchtsäfte, Tomaten oder Zwiebeln. Auch Stress und zu schnelles Essen können zu Sodbrennen führen. In manchen Fällen begünstigt die Einnahme von Medikamenten Sodbrennen.
Daneben gibt es Erkrankungen wie die Erschlaffung des Schließmuskels oder andere Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt, die jedoch eine Abklärung durch den Arzt benötigen. Mittels einer Magenspiegelung lassen sich solche Erkrankungen schnell aufdecken.
Gelegentliches Sodbrennen ist harmlos und kann, aus den oben genannten, ungesunden Lebensgewohnheiten entstehen. Oft wird ein brennender Schmerz, hervorgerufen durch die Magensäure, spürbar. Beim Bücken oder Liegen kann auch Säure in den Mund gelangen. Meist tritt Sodbrennen etwa zwei Stunden nach den Mahlzeiten auf. Gelegentliches Sodbrennen kann mit Medikamenten aus der Apotheke behandelt werden. Kommt Sodbrennen aber mehr als zweimal die Woche vor, sollte ein Arzt aufgesucht werden, damit eventuelle Erkrankungen ausgeschlossen werden können.