Allergische Erkrankungen
- Chronische Nesselsucht (Urtikaria) mit Beschwerden wie z.B. Juckreiz, Quaddelbildung, Rötung der Haut
- Neurodermitis
- Chronischer allergischer Schnupfen
- Heuschnupfen mit Beschwerden wie z.B. Niesen, Nasenlaufen, Nasenjucken, Nasenverstopfung, Rötung bzw. Jucken der Augen sowie Tränenfluss
- Zur unterstützenden Behandlung bei allergischem Asthma
Darreichung
- Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit Flüssigkeit vorzugsweise am Abend eingenommen werden.
- Die Aufnahme des Wirkstoffs wird durch Mahlzeiten nicht beeinflusst; Cetirizin kann also unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Gesamtdosis
- Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
1 Filmtablette täglich (10 mg Cetirizindihydrochlorid)
Bei allergischem Asthma kann die Dosis auf 2 Filmtabletten (20mg) täglich erhöht werden, vorzugsweise verteilt auf 1 Filmtablette morgens und abends.
- Kinder von 2 bis 12 Jahren:
Körpergewicht weniger als 30 kg: eine halbe Filmtablette (5 mg) täglich
Körpergewicht mehr als 30 kg: eine Filmtablette (10mg); Verteilung auf zwei Einzelgaben (je eine halbe Tablette morgens und abends) ist in Einzelfällen möglich.
-Bei Patienten mit Nierenschwäche sollte die empfohlene Dosis halbiert werden
- Bei Patienten mit Leberschädigung muss die Dosierung individuell eingestellt werden, besonders bei gleichzeitiger Nierenschwäche
Kontraindikation
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- schweren Nierenerkrankungen
Da noch keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, sollten Säuglinge und Kinder unter 2 Jahren nicht mit dem Arzneimittel behandelt werden.
Nebenwirkungen
- Müdigkeit/Schäfrigkeit
- Magen-Darm-Beschwerden
Selten:
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Erregung
- Mundtrockenheit
Patientenhinweis
- Die Behandlungszeit richtet sich nach Art, Dauer und Verlauf der Beschwerden und wird vom Arzt bestimmt.
- Bei Heuschnupfen sind im allgemeinen 3-6 Wochen - bei kurzfristiger Pollenbelastung auch nur 1 Woche - ausreichend.
- Bei der unterstützenden Behandlung von allergischem Asthma liegen Erfahrungen bis zu 6 Monaten vor.
- Bei chronischer Nesselsucht und chronischem allergischen Schnupfen liegen zur Anwendung von Cetirizin bisher Erfahrungen bis zu einem Jahr vor.
- Die Anwendungsdauer für Kinder ab 2 Jahren beträgt 2-4 Wochen, bei kurzfristigem Kontakt mit dem Allergie-auslösenden Stoff kann auch 1 Woche ausreichend sein.
- Für Kinder ab 2 Jahren liegen zur Anwendung von Cetirizin bei Neurodermitis bisher Erfahrungen bis zu 18 Monaten vor.
Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Obwohl Tierversuche keine Hinweise auf Fruchtschädigungen ergeben haben, sollte die Anwendung von Cetirizin in der Schwangerschaft vorsichtshalber vermieden werden, da bei Schwangeren bisher keine Erfahrungen vorliegen.
- Da Cetirizin im Tierversuch in die Muttermilch übergeht und die Ausscheidung in die Milch beim Menschen nicht untersucht ist, darf Cetirizin von stillenden Müttern nicht eingenommen werden.
Sonstiges
- Auch wenn Untersuchungen zeigen, dass die Wirkung von Alkohol nicht verstärkt wird, sollte Cetirizin nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.
- Patienten, die Auto fahren, ohne sicheren Halt arbeiten oder Maschinen bedienen,wird empfohlen, die angegebene Dosis nicht zu überschreiten und die individuelle Reaktion auf das Medikament abzuwarten.
Hauptwirkstoff:
- 10 mg Cetirizin dihydrochlorid
- Titan dioxid
- Silicium dioxid, hochdispers
- Macrogol 400
- Magnesium stearat
- Lactose 1-Wasser
- Hypromellose
- Cellulose, mikrokristallin
- 8.42 mg Cetirizin
Haftungsausschluss
Diese Hinweise zu den Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller, geben diese aber nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wieder. Die Hinweise wollen sachlich informieren und stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments dar.
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keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu
Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte stets die Packungsbeilage
(sofern aus arzneimittelrechlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen
Sie Ihren Arzt oder Apotheker.









