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EMLA Creme
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Produktinformationen EMLA Creme, 30 Gramm

Anwendungsgebiete

Das Medikament wird angewendet zur

- Schmerzausschaltung vor der Einführung von i.v.-Kathetern, Blutentnahme und chirurgischen Eingriffen an der Hautoberfläche,
- Schmerzausschaltung vor mechanischer Wundreinigung von Geschwüren der Beine (Ulcus cruris),
- Schmerzausschaltung auf der genitalen Schleimhaut bei kleineren chirurgischen Eingriffen an der Schleimhautoberfläche,
- Unterstützung einer bestimmten örtlichen Betäubungsmethode (Infiltrationsanästhesie) von genitalen Schleimhäuten.

Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen

Das Medikament darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber den Wirkstoffen Lidocain und Prilocain oder einem der sonstigen Bestandteile sind,
- wenn Sie überempfindlich gegenüber anderen Mitteln zur Schmerzausschaltung (Lokalanästhetika vom Amidtyp) sind.
- Außerdem darf das Medikament vor einem Trommelfellschnitt (Parazentese) bei akuter Mittelohrentzündung oder vor anderen operativen Eingriffen im Gehörgang oder Innenohr nicht im Ohr angewendet werden, da eine Schädigung des Innenohres nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Medikaments ist erforderlich,

wenn Sie an angeborener oder erworbener Blutbildungsstörung (Methämoglobinämie) oder einem Mangel an einem bestimmten Enzym (Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase) leiden. In diesen Fällen besteht eine erhöhte Gefahr, dass bei Ihnen die Konzentration von Methämoglobin im Blut zu hoch wird. Das Medikament sollte daher in diesen Fällen nicht angewendet werden. Methämoglobinämie ist eine Erkrankung, bei der sich ein Teil des Blutfarbstoffs Hämoglobin in Methämoglobin umgewandelt hat. Wenn zu viel Methämoglobin vorhanden ist, kann das Blut den Körper nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgen. Die Anzeichen hierfür sind eine bläulichgraue Verfärbung der Haut im Bereich der Lippen und Finger, Unruhe, Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerz. Das Medikament sollte nicht auf offenen Wunden angewendet werden, außer zur Vorbereitung der mechanischen Reinigung eines Beingeschwürs (Ulcus cruris). Die Anwendung vor der Reinigung von Beingeschwüren muss unter ärztlicher Überwachung stattfinden. Sie sollten das Medikament nicht vor einer Impfung mit Lebendimpfstoffen in die Haut (z.B. Tuberkuloseimpfung) anwenden, da nicht sicher ist, ob die Impfung dann wirkt. Obwohl klinische Studien darauf hinweisen, dass die Wirkung bei dieser Form der Impfung nicht durch eine Anwendung von Emla beeinflusst wird, sollte die Wirksamkeit einer solchen Impfung überprüft werden. Wenn Sie vor einer Impfung das Medikament anwenden möchten, fragen Sie bitte Ihren Arzt. Wenn Sie unter einer schweren Einschränkung der Leberfunktion leiden, darf das Medikament nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden, da die beiden Wirkstoffe Lidocain und Prilocain in der Leber verstoffwechselt werden. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Arzt. Wenn Sie an einer bestimmten Form der Hautentzündung (atopischer Dermatitis) leiden, kann eine kürzere Einwirkdauer der Creme von 15 bis 30 Minuten ausreichend sein. Eine Einwirkdauer von mehr als 30 Minuten könnte bei diesen Patienten zu einem vermehrten Auftreten von lokalen Gefäßreaktionen führen, insbesondere zu Rötungen am Verabreichungsort sowie in einigen Fällen zu einzelnen örtlichen, punktförmigen Hautveränderungen (Petechien) und entzündlichen Hautblutungen (Purpura). In der Umgebung des Auges sollte das Medikament nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden, da es die Augen reizt. Außerdem kann es zu Verletzungen der Hornhaut kommen, wenn das Augenlid betäubt ist und daher der Lidreflex fehlt. Sollte Emla versehentlich mit dem Auge in Kontakt kommen, spülen Sie das Auge sofort mit viel lauwarmem Wasser. Schützen Sie das Auge so lange, bis Sie wieder etwas spüren bzw. wieder sehen können. Wenn Sie bestimmte Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klasse III, wie z.B. Amiodaron) einnehmen, dürfen Sie Emla nur unter ärztlicher Überwachung (gegebenenfalls mit EKG-Überwachung) anwenden. Die Wirkungen beider Arzneimittel auf das Herz können sich verstärken. Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile: Poly(oxyethylen)-54-hydriertes-rizinusöl kann Hautreizungen hervorrufen.

Schwangerschaft

Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung des Medikaments während Schwangerschaft liegen zurzeit nicht vor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Lidocain und Prilocain bei einer großen Zahl schwangerer Frauen und Frauen im gebärfähigen Alter angewendet wurde. Lidocain und Prilocain, die Wirkstoffe des Medikaments passieren die Plazenta. Bisher wurden jedoch bei der Anwendung während der Schwangerschaft keine fruchtschädigenden Wirkungen beobachtet. Obwohl bei der Anwendung auf der Haut nur von einem geringen Übergang der Wirkstoffe in den Blutkreislauf ausgegangen werden kann, sollte man bei der Anwendung des Medikaments in der Schwangerschaft vorsichtig sein.

Stillzeit

Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung des Medikaments während Stillzeit liegen zurzeit nicht vor. Lidocain und höchstwahrscheinlich auch Prilocain, die beiden Wirkstoffe des Medikaments gehen in die Muttermilch über. Bei einer Dosierung wie unter Abschnitt 3.2 angegeben, erfolgt dies aber in so kleinen Mengen, dass das Risiko von Nebenwirkungen beim gestillten Kind als gering erachtet wird. Ein Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautstellen sollte vermieden werden. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Wie alle Medikamente kann auch dieses Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

Bei einem Verdacht auf schwere Nebenwirkungen, wie z.B. allergische Reaktionen oder eine ausgeprägte Methämoglobinämie mit Atemnot, sollten Sie Cremereste sofort von der Haut oder den Schleimhäuten abwischen. Bitte informieren Sie danach unverzüglich Ihren Arzt!

Bei Anwendung auf der intakten Haut

- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Häufig: vorübergehende örtliche Reaktionen in dem behandelten Hautareal, wie z.B. Blässe, Rötungen und Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme). Gelegentlich: anfängliches, leichtes Brennen, Jucken oder Wärmegefühl in dem behandelten Hautareal. Selten: einzelne örtliche und punktförmige rote oder entzündliche rote Veränderungen in dem behandelten Hautareal, besonders nach längerer Behandlung von Kindern mit einer bestimmten Form der Hautentzündung (atopischer Dermatitis) oder mit Warzen (Molluscum contagiosum).
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Selten: Methämoglobinämie; Reizung der Hornhaut nach versehentlichem Augenkontakt; allergische Reaktionen (in schwersten Fällen bis zum anaphylaktischen Schock).

Bei Anwendung auf der genitalen Schleimhaut

- Beschwerden am Verabreichungsort Häufig: vorübergehende örtliche Reaktionen in dem behandelten Hautareal, wie z.B. Blässe, Rötungen und Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme); anfängliches, normalerweise leichtes Brennen, Jucken oder Wärmegefühl in dem behandelten Hautareal. Gelegentlich: örtliche Missempfindungen, wie z.B. Kribbeln in dem behandelten Hautareal. Selten: allergische Reaktionen (in schwersten Fällen bis zum anaphylaktischen Schock).

Bei Anwendung vor mechanischer Wundreinigung eines Beingeschwürs (Ulcus cruris)

- Beschwerden am Verabreichungsort Häufig: vorübergehende örtliche Reaktionen in dem behandelten Hautareal, wie z.B. Blässe, Rötungen oder Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme); Hautreaktionen (anfängliches, normalerweise leichtes Brennen, Jucken oder Wärmegefühl am Verabreichungsort). Gelegentlich: Reizungen des behandelten Hautareals. Selten: allergische Reaktionen (in schwersten Fällen bis zum anaphylaktischen Schock). Die lokalen Reaktionen, wie z.B. Blässe oder Rötungen, werden durch die direkte Wirkung des Arzneimittels auf die Blutgefäße verursacht. Deshalb sind sie normalerweise nur vorübergehend und verlaufen mild. Die Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) werden durch die dichte Abdeckung der Haut durch das Pflaster hervorgerufen.

Anwendung und Dosierung

Art und Dauer der Anwendung

Zur Anwendung auf der Haut oder der genitalen Schleimhaut. Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.

Dosierung

Die Zeit zwischen Auftragen und Entfernen der Creme wird im Folgenden als Einwirkdauer bezeichnet. 1 g Creme entspricht bei der 30-g-Tube etwa einer Länge von 3,5 cm herausgepresster Creme. Personen, die regelmäßig Creme auftragen oder entfernen, sollten sicherstellen, dass direkter Kontakt mit der Creme vermieden wird, um der Entwicklung einer Überempfindlichkeit vorzubeugen. Anwendungshinweise:
- Genügend Creme auf die Behandlungsstelle auftragen.
- Nicht verbrauchte Cremereste sind nach dem Auftragen zu verwerfen.
- Bei Verwendung von TegadermTM die mittlere Abziehfolie von einem der beiliegenden Pflaster entfernen.
- Beschriftete Unterseite des Pflasters abziehen.
- Die in dicker Schicht aufgetragene Creme mit TegadermTM oder einem anderen Pflaster abdecken.
- Bei Verwendung von TegadermTM den Papierrahmen abziehen. Ecken des Pflasters sorgfältig andrücken. Das Medikament muss wenigstens 1 Stunde vor Beginn der vorgesehenen Maßnahme aufgetragen werden. Bei Belassen des Pflasters bleibt die Wirkung einige Stunden bestehen. Zur Schmerzausschaltung vor der mechanischen Wundreinigung eines Beingeschwürs wird Creme 30 bis 60 Minuten vor Beginn des Eingriffes aufgetragen.
- Pflaster entfernen, die Creme abwischen und den Patienten für die vorgesehene Maßnahme vorbereiten.
- Die Dauer der Schmerzausschaltung auf der Haut beträgt ca. 1 Stunde nach Entfernen des Pflasters.
- Mit der mechanischen Wundreinigung eines Beingeschwürs muss sofort nach Entfernen des Pflasters begonnen werden.

Anwendung auf der Haut

Eine dicke Cremeschicht wird auf die zu behandelnden Hautareale aufgetragen. Das Medikament muss unter einem dicht abschließenden Pflaster angewendet werden. (Den Tuben zu 5 g liegt hierzu TegadermTM als Pflaster bei.) Die minimale Einwirkdauer beträgt 1 Stunde. Die maximale Einwirkdauer beträgt 5 Stunden (Erwachsene, Jugendliche, Kinder, Kleinkinder), anschließend lässt die schmerzausschaltende Wirkung nach. Bei der Anwendung zu Hauttransplantationen im Rahmen eines Klinikaufenthaltes beträgt die Einwirkdauer 2-5 Stunden. Bei der Anwendung auf frisch rasierter Haut, z. B. zur Laser-Haarentfernung (Selbstauftragen durch den Patienten), beträgt die maximale Einwirkdauer 5 Stunden. Bei Säuglingen zwischen 3 und 11 Monaten sollte die Creme nicht länger als 4 Stunden auf der Haut verbleiben. Bei Neugeborenen und Säuglingen bis 2 Monaten sollte die Creme nicht länger als 1 Stunde auf der Haut verbleiben. Bei Säuglingen bis zu 12 Monaten sollte das Medikament nicht zusammen mit Arzneimitteln, die die Bildung von Methämoglobin fördern (z.B. Sulfonamide), angewendet werden. Vor der Entfernung von Dellwarzen bei Kindern, die an einer bestimmten Form der Hautentzündung (atopischer Dermatitis) leiden, wird eine Einwirkdauer von 30 Minuten empfohlen. Nach Anwendung der maximalen Dosierung sollte bei Neugeborenen und Säuglingen bis zu 3 Monaten vor einer wiederholten Anwendung ein Zeitintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden. Vor dem Eingriff sind die üblichen Desinfektionsmaßnahmen zu beachten und das Pflaster und die Creme von der Haut zu entfernen. Nach Entfernen des Pflasters und der Creme beträgt die Dauer der Schmerzausschaltung mindestens noch eine Stunde.
- Säuglinge 0 – 2 Monate Etwa 0,5 g Creme auf 5 cm² Hautareal bzw. vor der Blutabnahme (Venenpunktion). Höchst-Dosis/maximale Größe des Hautareals: 1 g Creme auf 10 cm² Hautareal.
- Säuglinge 3 – 11 Monate Etwa 0,5 g Creme auf 5 cm² Hautareal bzw. vor der Blutabnahme (Venenpunktion). Höchst-Dosis/maximale Größe des Hautareals: 2 g Creme auf 20 cm² Hautareal.
- Kleinkinder 1 – 5 Jahre Etwa 1 g Creme auf 10 cm² Hautareal bzw. vor der Blutabnahme (Venenpunktion). Höchst-Dosis/maximale Größe des Hautareals: 10 g Creme auf 100 cm² Hautareal.
- Kinder 6 – 11 Jahre Etwa 1 g Creme auf 10 cm² Hautareal bzw. vor der Blutabnahme (Venenpunktion). Höchst-Dosis/maximale Größe des Hautareals: 20 g Creme auf 200 cm² Hautareal.
- Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene Etwa 1,5 g Creme auf 10 cm² Hautareal, etwa 2 g Creme bei Blutabnahme (Venenpunktion), etwa 1,5 bis 2 g auf 10 cm² Haut zur Anwendung bei Hauttransplantationen im Rahmen eines Klinikaufenthaltes, etwa 1 g Creme auf 10 cm² Haut zur Anwendung auf frisch rasierter Haut,z. B. zur Laser-Haarentfernung (Selbstauftragen durch den Patienten). Höchst-Dosis/maximale Größe des Hautareals: 60 g Creme auf 600 cm2 Hautareal (das entspricht einer Fläche von 30 x 20 cm, also etwa der Größe eines DIN-A4-Blattes)

Anwendung vor mechanischer Wundreinigung eines Beingeschwürs (Ulcus cruris)

Die Anwendung des Medikaments vor mechanischer Wundreinigung eines Beingeschwürs muss unter ärztlicher Überwachung erfolgen. Vor der mechanischen Wundreinigung eines Ulcus cruris wird beim Erwachsenen eine dicke Schicht Creme auf die zu reinigende Fläche aufgetragen und mit einem Pflaster geeigneter Größe bedeckt. Es werden etwa 1 bis 2 g Creme/10 cm2 bis zu maximal 10 g Creme verwendet. Die Einwirkdauer beträgt 30 bis 60 Minuten. Hierdurch wird bei den meisten Patienten eine zuverlässige Schmerzausschaltung erreicht. Nach Entfernen des Pflasters sollte sofort mit der Wundreinigung begonnen werden. Das Medikament wurde für die mechanische Wundreinigung bis zu 15-mal über 1 bis 2 Monate eingesetzt, ohne dass ein Wirkungsverlust, ein vermehrtes Auftreten oder ein besonderer Schweregrad von Nebenwirkungen beobachtet werden konnte. Dennoch sollte das Medikament zur örtlichen Schmerzausschaltung vor einer mechanischen Wundreinigung nicht mehr als 10-mal eingesetzt werden. Bei Anwendung vor der mechanischen Wundreinigung eines Beingeschwürs ist "Emla Creme" nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Danach sollte die Tube mit dem unverbrauchten Rest verworfen werden.

Anwendung auf der genitalen Schleimhaut

Die Anwendung des Medikaments auf der genitalen Schleimhaut darf nur unter ärztlicher Überwachung erfolgen. Das Medikament sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht auf der genitalen Schleimhaut angewendet werden. Die Angaben zur Dosierung gelten für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene. Bei chirurgischer Behandlung von örtlichen Hautveränderungen, wie z.B. Entfernung genitaler Warzen (Condylomata acuminata), und vor Injektion von Lokalanästhetika etwa 5 bis 10 g Creme auf das betroffene Schleimhautareal auftragen. Die Einwirkdauer beträgt 5 bis 10 Minuten. Bei Zervikalkürettage 10 g Creme auf das seitliche Scheidengewölbe auftragen. Die Einwirkdauer beträgt 10 Minuten. Nach Ende der vorgeschriebenen Einwirkdauer ist sofort mit der Behandlung zu beginnen. Ein Pflaster ist nicht notwendig.

Anwendung auf der genitalen Haut

Die Anwendung des Medikaments auf der genitalen Haut darf nur unter ärztlicher Überwachung erfolgen. Die Angaben zur Dosierung gelten für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene. Genitalhaut bei Männern: Vor der Injektion von Lokalanästhetika eine dicke Schicht das Medikament auf das zu behandelnde Hautareal auftragen und mit einem Pflaster geeigneter Größe bedecken. Es wird etwa 1 g Creme/10 cm2 verwendet. Die Einwirkdauer beträgt 15 min. Genitalhaut bei Frauen: Vor der Injektion von Lokalanästhetika eine dicke Schicht das Medikament auf das zu behandelnde Hautareal auftragen und mit einem Pflaster geeigneter Größe bedecken. Es werden etwa 1 bis 2 g Creme/10 cm2 verwendet. Die Einwirkdauer beträgt 60 min. Beim Thermokautern oder bei der Diathermie von Genitalwarzen (Methoden zur Entfernung von Genitalwarzen durch Wärme) wurde auf der weiblichen genitalen Haut bei einer Einwirkdauer von 60 bis 90 Minuten des Medikaments alleine keine zuverlässige Anästhesie erreicht.

Sonstige Hinweise

Teilnahme am Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen

Das Medikament hat bei Anwendung in den empfohlenen Dosen keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

EMLA Creme (30 g) aktive Wirkstoffe

Bezeichnung Menge
Lidocain 25 mg / g
Prilocain 25 mg / g

Diese hier aufgeführten Hinweise zu Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller. Diese Daten werden jedoch nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wiedergegeben. Die Hinweise stellen lediglich eine allgemeine Information und keine Empfehlung oder Bewerbung eines Arzneimittels dar.

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die von Dritten bezogen und unter www.MediPreis.de dargestellt werden, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Diese Informationen ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte in jedem Fall die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechtlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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