Die Wechseljahre gut überstehen

von Viola Malachowski
Die Wechseljahre stellen eine wichtige Zeit des Umbruchs im Leben einer Frau dar – durchschnittlich ist es mit Anfang 50 soweit. Unangenehme Beschwerden wie Hitzewallungen treten auf, dazu kommen Unregelmäßigkeiten des monatlichen Zyklus.
Die Wechseljahre gut überstehen

Um die Folgen der verminderten Östrogenproduktion zu mindern, ist eine bewusste Lebensführung mit viel Bewegung und der richtigen Ernährung eine gute Hilfe. Sojaprodukte stehen in dem Ruf, Wechseljahresbeschwerden abzuschwächen, denn in Asien sind die lästigen Nebenwirkungen des Klimakteriums so gut wie unbekannt.

Als „Wechseljahre“ werden jene Jahre im Leben einer Frau bezeichnet, in denen die Empfängnisfähigkeit beständig abnimmt. Von den ersten Anzeichen bis hin zum endgültig letzten Eisprung können insgesamt bis zu 15 Jahre vergehen. Die Wechseljahre der Frau treten normalerweise zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr auf. Durchschnittlich bekommt eine Frau hierzulande ihre Wechseljahre mit 52 Jahren. Das Alter hat sich im Schnitt immer weiter nach hinten verlegt, denn früher kamen die Frauen früher an den körperlichen Wendepunkt. Ausnahmen sind selten, aber möglich, z. B. bei vorzeitigen Wechseljahren bereits vor dem 40. Lebensjahr.

Wenn es zu Unregelmäßigkeiten des gewohnten Zyklus und den typischen Beschwerden kommt, wissen Frauen normalerweise von selbst, welche Zeit sich eingestellt hat. Die Eierstöcke produzieren nun nicht mehr regelmäßig Hormone, daher kommt es hin und wieder nicht mehr zum Eisprung. Pausen und Verschiebungen der monatlichen Regel sind nicht selten, ebenso wie auffallend starke oder schwache Blutungen. Trotz dieser Schwankungen muss noch immer verhütet werden, da Eisprünge immer möglich sind und so die Möglichkeit einer Schwangerschaft weiterhin besteht.

„Klimakterium“ bedeutet „Wendepunkt“

Von Ärzten wird für die Wechseljahre auch die Bezeichnung „Klimakterium“ benutzt, was so viel wie „Wendepunkt“ bedeutet. Tatsächlich sind die Wechseljahre eine bedeutende Zeit im Leben der Frau, die nicht nur mit körperlichen Veränderungen, sondern schließlich mit der endgültigen Gewissheit verbunden ist, keine Kinder mehr bekommen zu können. Viele Frauen sehen die Veränderungen aber positiv, soweit die Wechseljahre einmal überstanden sind. Betont werden muss jedoch, dass es sich bei dieser Zeit des Übergangs – ähnlich wie der der Pubertät – um keine Krankheit handelt, auch wenn Befindlichkeitsstörungen damit verbunden sein können. Damit sich diese in Grenzen halten, können Frauen auch einiges selbst tun.

Körperliche Veränderungen und die spürbaren Folgen

Wenn Frauen ab einem gewissen Alter von Hitzewallungen sprechen, wird gerne leise oder auch laut von den berühmten Wechseljahren gesprochen. Dabei muss nicht jede Frau unbedingt starke oder überhaupt Beschwerden haben. Immerhin haben etwa 25 % überhaupt keine körperlichen Probleme. Es wird angenommen, dass es genetisch vorprogrammiert ist, wie stark die Folgen des Klimakteriums individuell ausfallen. In manchen Fällen wissen Frauen aus Erzählungen ihrer Mütter oder Großmütter, dass diese ebenfalls größere Beschwerden hatten. Etwa die Hälfte der Frauen leidet an den berühmten plötzlichen Schweißausbrüchen, insbesondere im Gesicht, die durch Herzrasen noch bedrohlicher erscheinen. Auch zu Müdigkeit und Erschöpfung kann es kommen, häufig auch zu Schlafstörungen. Die Wechseljahre können außerdem auf die Stimmung schlagen, was an den Hormonen bzw. der nachlassenden Produktion liegt.

Natürliche und ärztliche Hilfen in den Wechseljahren
Natürliche und ärztliche Hilfen in den Wechseljahren

Natürliche und ärztliche Hilfen in den Wechseljahren

Wenn eine Frau sich sicher ist, in den Wechseljahren zu sein, kann sie einiges unternehmen, um die Folgen zu lindern. In den Jahren des Klimakteriums ist allgemein alles hilfreich, was entspannt und die Stimmung aufhellt. Manche Frauen schwören auf bestimmte Entspannungsmethoden, bestimmte ätherische Öle oder homöopathische Mittel. Der häufige Verzehr von Tofu und das Trinken von Sojamilch wirkt sich bewiesenermaßen positiv aus, da die in Soja enthaltenen Isoflavone östrogenähnlich wirken. In Asien, wo viel Soja konsumiert wird, sind Wechseljahresbeschwerden übrigens wenig bekannt - auch Brustkrebserkrankungen treten seltener auf. Gegen Schlafstörungen können pflanzliche Mittel wie Melisse und Baldrian eingenommen werden. Auch Bewegung und die richtige Ernährung sind wichtig, um die Beschwerden gering zu halten. Gegessen werden sollte viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte. Tierische Produkte sollten dagegen nicht zu häufig auf den Tisch kommen. Bekannt ist, dass Frauen, die vegetarisch leben, weniger mit den typischen Beschwerden der Wechseljahre zu kämpfen haben. Das Essen sollte leicht bekömmlich sein, da der Darm aufgrund des reduzierten Östrogenspiegels empfindlicher reagiert. Rohkost wird beispielsweise nicht mehr so gut vertragen. Um Hitzewallungen nicht noch zu verstärken, sollte möglichst auf scharfe Gewürze, Kaffee und Alkohol verzichtet werden.

Bei Wechseljahresproblemen kann als passender Ansprechpartner der Gynäkologe aufgesucht werden. Wenn die Menstruation ausbleibt, ist es natürlich theoretisch immer möglich, dass eine Schwangerschaft vorliegt, weshalb eine entsprechende Untersuchung der erste Schritt in die Gewissheit der Wechseljahre sein kann. Eine Blutuntersuchung mit Hormonspiegelauswertung kann Informationen darüber geben, in welchem Abschnitt des Klimakteriums sich die Frau befindet bzw. ob die Beschwerden, obwohl sie typisch wirken, sogar andere Ursachen haben können. Sind die Beschwerden in den Wechseljahren so stark, so dass sie die Lebensqualität deutlich einschränken, kann eine Hormontherapie in Frage kommen. Sie nimmt die Hitzewallungen entweder ganz oder lindert sie, dafür reagiert der Körper wieder wie bei der Menstruation. Eine Hormontherapie sollte allerdings gut abgewogen werden, da sie nach dem heutigen Forschungsstand ernste Nebenwirkungen haben kann.

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