Verhütung - eine ganz persönliche Entscheidung

von Viola Malachowski
Egal in welcher Lebenssituation – an Verhütung sollte immer gedacht werden, sofern kein aktueller Kinderwunsch besteht. An Methoden gibt es mittlerweile weit mehr als Pille und Kondom. Noch immer gilt die Pille als die sicherste Variante, die von ca. 50 Prozent der Frauen genutzt wird. Bei der hormonellen Verhütung sind jedoch immer die möglichen Nebenwirkungen zu berücksichtigen.
Verhütung - eine ganz persönliche Entscheidung

Außerdem ist es unabdingbar, sich mit dem korrekten Gebrauch bzw. der ordnungsgemäßen Einnahme des Verhütungsmittels vertraut zu machen. Bei der Entscheidung für die richtige Methode spielt nicht immer nur die Sicherheit eine Rolle, auch gesundheitliche Voraussetzungen und individueller Geschmack sind zu bedenken.

Wenn es um die Verhütung von Schwangerschaften geht, so standen noch nie so viele verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl wie heute. Auch wenn die Pille wohl noch immer das bekannteste Verhütungsmittel ist, sollten sich Frauen bzw. Paare über verfügbare Alternativen informieren.

Entscheidend für die Wahl ist jedoch nicht nur die Sicherheit, sondern auch immer die persönlichen Bedürfnisse, jeweilige Lebenssituation und gesundheitliche Reaktionen. Egal wie die Entscheidung lautet: Wichtig ist in jedem Falle die richtige Anwendung der entsprechenden Methode - sonst ist sogar der sicherste Weg mit Unwägbarkeiten gepflastert.

Die richtige Entscheidung treffen

Bei der Wahl der individuell passenden Verhütung geben verschiedene Faktoren den Ausschlag. Nur wenn diese bedacht werden, ist die gewählte Methode auch wirklich sicher. Da Verhütung (abgesehen von Kondomen) noch immer fast nur Frauensache ist, da sich die Empfängnis nun einmal im Körper der Frau abspielt, sollte sich der weibliche Part mit der Art der Verhütung einfach wohlfühlen. Hier spielen nicht nur die körperlichen Befindlichkeiten inklusive möglichen Nebenwirkungen und genetischen Voraussetzungen eine Rolle - sondern auch der Charaktertyp. Manche Frauen setzen vor allem auf Sicherheit, bei der nichts mehr schiefgehen kann. Andere bevorzugen eine Verhütungsmethode, die ohne Hormone auskommt, entweder aus gesundheitlichen oder Überzeugungsgründen. Dazu kann Flexibilität eine Rolle spielen, insbesondere wenn keine langjährige Partnerschaft besteht.

Rund die Hälfte verhütet mit der Pille

Etwa die Hälfte der Frauen entscheidet sich für die Pille, wenn es zum Thema „Verhütung“ kommt. Grund dafür ist nicht nur die hohe Sicherheit dieser Methode, sondern auch einige Nebenerscheinungen, die die Pille mit sich bringt. Vor allem junge Mädchen haben häufig die Hoffnung, dass sich mit der Einnahme auch ein besseres Hautbild ergibt. Über die sonstigen möglichen Nebenwirkungen, die auch negativ sein können, sollte jedoch immer der Frauenarzt informieren.

Die richtige Entscheidung treffen
Die richtige Entscheidung treffen

Denn die hormonelle Verhütung mit der Pille geht insbesondere für Raucherinnen mit einem gewissen Risiko einher. Die Gefahr von Embolie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht sich durch die Einnahme. Auch bestimmte genetische Belastungen sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Im übrigen kann von „der Anti-Baby-Pille“ schon längst nicht mehr gesprochen werden, da zwischen verschiedenen Varianten unterschieden wird. Mikropillen beinhalten beispielsweise nur niedrige Dosen Östrogen und Gestagen, die bewirken, dass der Eisprung entfällt. Der Nachteil dieser Pillenform ist, dass die Wirkung in Kombination mit bestimmten Medikamenten oder bei Magen-Darm-Erkrankungen nicht gegeben ist. Auch kann die tägliche Einnahme leicht vergessen werden. Neben der Mikropille kann vom Gynäkologen auch die Minipille verschrieben werden, entweder in der Variante mit dem Gestagen Levonorgestrel oder Desogestrel. Beachtet werden muss: Für jede einzelne Anti-Baby-Pille gibt es genaue Gebrauchsanweisungen, aus denen hervorgeht, in welchem Zeitraum die Einnahme geschehen muss, damit die gewünschte Wirkung auch sicher eintritt.

Kondome schützen vor Schwangerschaft und mehr

Rezeptfrei erhältliche Kondome bieten sich nicht nur flexibel als Schutz vor ungewollter Schwangerschaft an. Sie schützen auch vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Nebenwirkungen (abgesehen von seltenen, aber möglichen Allergien) entfallen mit dieser Verhütungsmethode genauso wie ein hormoneller Eingriff in die natürlichen Abläufe im weiblichen Körper. Ein Nachteil ist, dass das Verhüterli, das es in diversen Ausführungen für jeden Geschmack gibt, immer im richtigen Moment nicht nur im Kopf parat sein muss. Auch auf die korrekte Anwendung muss geachtet werden, damit es nicht zu einem „Unfall“ kommt. Natürliche Methoden sind außerdem das Diaphragma und die Temperaturmethode. Mit einem sogenannten Baby-Computer oder Zyklus-Computer, mit dem sich die Zeit des Eisprungs relativ genau berechnen lässt, wirkt die ursprüngliche alternative Methode heute noch zeitgemäßer. Die letztgenannten, hormonfreien Verhütungsmethoden erfordern jedoch sowohl Eigeninitiative und Gründlichkeit als auch etwas Disziplin.

Alternativen vom Gynäkologen aufzeigen lassen

An neuartigen Verhütungsmethoden wird immer wieder geforscht und gefeilt. Der Gynäkologe des Vertrauens kann mit Sicherheit berichten, was davon tatsächlich schon auf dem Markt ist. Die unkomplizierte, hormonell wirkende Dreimonatsspritze und der Vaginalring, der den Eisprung hemmende Hormone abgibt, sind hier z. B. Themen, die jedoch momentan noch eher ein Schattendasein fristen. Meist wird erst dann darüber nachgedacht, wenn sich eine Veränderung der Lebenssituation ergibt oder gesundheitliche Probleme auftreten. Auch die Spirale, über die Hormone direkt in die Gebärmutter abgegeben werden, ein Eisprung aber erfolgt, ist eine nicht ganz so bekannte Alternative, für die sich Frauen entscheiden können. Sie wird vom Frauenarzt in den eingesetzt und verbleibt für mehrere Jahre im Körper. Ohne Hormone wirkt dagegen die Kupferspirale oder auch die Kupferkette. Sofern das Thema „Familienplanung“ abgeschlossen ist, gibt es außerdem noch die Möglichkeit der Sterilisation, die jedoch endgültig ist und daher reiflich überlegt sein sollte.

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