Fit in den Frühling

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Wenn es allmählich Frühling wird, sollten auch Körper und Seele langsam aus dem Winterschlaf erwachen und sich fit machen, um die wärmer werdenden Sonnenstrahlen so richtig genießen zu können. Ein kleiner Frühjahrsputz kann dem Menschen, der die...
Fit in den Frühling

Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne wieder häufiger lacht, wird es unverkennbar Frühling. Genauso wie die Natur langsam ihr Winterkleid ablegt, ist es auch für den Menschen jetzt an der Zeit, sich bereit für die freundlichere Zeit des Jahres zu machen. Auch wenn nach einem langen Winter verständlicherweise noch etwas Müdigkeit in den Gliedern steckt, kann die Trägheit mit einfachen Mitteln überwunden werden. Denn nur wer sich körperlich und seelisch fit für den Frühling fühlt, kann ihn auch wirklich genießen.

Raus aus den Federn!

Schon am frühen Morgen von Sonnenstrahlen geweckt zu werden ist nach dem Winter anfangs ungewohnt. Worüber sich gutgelaunte Frühaufsteher freuen, bringt andere dazu, die Gardine bewusst zugezogen zu lassen und sich noch einmal unter der gemütlichen Bettdecke zu verkriechen. Natürlich teilen sich die Menschen in zwei Kategorien, wenn es darum geht, früh aufzustehen. Dazu kommt zum Frühlingsanfang noch die berühmte Frühjahrsmüdigkeit, die sich alljährlich breitmacht. Je nach Veranlagung kann es bei einigen Menschen etwas dauern, bis sie sich an den neuen Rhythmus gewöhnt haben, wobei auch die obligatorische Umstellung der Uhren auf Sommerzeit ein Problem sein kann. Hilfreich kann es sein, den Wecker morgens 10 Minuten früher zu stellen, damit sich noch ausgiebig gereckt und gestreckt werden kann. Auch ein Öffnen des Fensters und bewusstes Ein- und Ausatmen der frischen Luft kann dabei helfen, die Lebensgeister zu wecken. Danach bringen Wechselduschen nicht nur den Kreislauf auf Trab, sondern stärken auch das Immunsystem – so hat eine Frühlingserkältung keine Chance.

Den Körper auf Trab bringen

Viel Bewegung trägt dazu bei, nach eher trägen Monaten wieder auf Trab zu kommen. Bei freundlichem Frühlingswetter können endlich Sportarten wie Joggen oder Radfahren, die im Winter nicht jedem wirklich Spaß machen, wieder nach Herzenslust ausgeübt werden. Wer die Wintermonate über nicht aktiv war, sollte jedoch nicht abrupt, sondern langsam wieder starten. Schließlich muss sich der Körper erst wieder an regelmäßigen Sport gewöhnen. Wer nicht ganz so sportlich ist, jedoch trotzdem etwas für seinen Körper tun möchte, kann kleine Gymnastikprogramme absolvieren. 15 Minuten täglich können bereits dazu beitragen, sich bedeutend fitter zu fühlen. Nicht unterschätzt werden sollten auch Spaziergänge in der Natur, die eine gute Versorgung mit Sauerstoff gewährleisten und den Serotoninspiegel heben. So können automatisch Frühlingsgefühle ausgelöst werden, die die Winterstimmung vertreiben. Egal ob alleine oder gemeinsam mit Freunden oder der Familie – beim gemächlichen Gang durch einen Park oder Wald vergehen die Stunden wie im Flug, ohne dass die Kilometer gezählt werden müssen.

Den Körper auf Trab bringen
Den Körper auf Trab bringen

Mit der richtigen Hautpflege in den Frühling

Die Haut, die den Winter über unter warmer Kleidung versteckt war, sollte ebenso frühlingsfit gemacht werden. Das Auftragen reichhaltiger Pflegecremes trägt dazu bei, dass trockene Haut ihre benötigte Feuchtigkeit erhält und sich wieder sehen lassen kann. Sanfte Peelings - nicht nur für das Gesicht, sondern auch den Körper - lösen darüber hinaus Schuppen und tragen dazu bei, dass sich die Haut selbst erneuern kann. Insbesondere die Füße sollten im Frühling eine Extraportion Pflege erhalten, da bald wieder Sandalenzeit ist. Eine ausgiebige Pediküre ist ebenso wichtig wie das Befreien der Füße von störender Hornhaut. Übrigens freut sich auch die Kopfhaut, endlich von dicken Mützen befreit zu sein. Milde Kräutershampoos sorgen dafür, dass sich Kopfhaut und Haare wieder regenerieren können. Auch eine neue Frisur, die zur Typveränderung führt, kann nach dem Wintermonaten in Frühlingslaune versetzen.

Leichte, vitaminreiche Ernährung mit heimischen Produkten

Auch die Ernährung trägt viel dazu bei, dass das Wintertief überwunden werden kann. Jetzt ist Schluss mit dem Wintergemüse, denn die ersten Frühlingsernten stehen an. Es müssen nicht immer gleich Erdbeeren aus Spanien sein – auch die regionale Küche hat so einiges zu bieten. Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, wachsen hierzulande so einige zarte, aber köstliche Gemüsesorten aus der Erde. Frühlingsporree, Spinat, Chicorée, Bärlauch, Rote Bete, Feldsalat & Co. bringen Abwechslung und Farbe in die Küche, egal ob Suppen, Salate oder Hauptgerichte daraus zubereitet werden. Leichtes Frühlingsgemüse - möglichst frisch und schonend zubereitet – belastet den Körper nicht und enthält zudem viele wichtige Vitamine und Spurenelemente.

Auch die Wohnung kann einen Frühjahrsputz gebrauchen

Wenn die Sonne intensiv durchs Fenster in die Räume scheint, taucht jedes Jahr im beginnenden Frühling plötzlich überall ungeahnter Staub auf. Natürlich kommt er nicht durch Zauberhand, sondern war in den meisten Fällen schon vorher da. Durch die Helligkeit wird er nur sehr viel deutlicher, weshalb auch für überzeugte Putzmuffel nun die beste Zeit zum gründlichen Saubermachen gekommen ist. Jetzt fällt es nämlich wirklich auf, wenn etwas getan wurde - was eine erfreuliche Motivation bedeutet. Mit mitreißender Musik oder etwas Unterstützung von helfenden Händen erledigt sich das Putzen fast von alleine. Der erledigte Frühjahrsputz hat nicht nur die Folge, dass die Wohnung wieder strahlt und sich neues Wohlbefinden einstellt. Alte Möbel und Gegenstände wirken auch wieder wie neu, was sich auf die Seele übertragt. Wenn Räume in neuem Glanz erstrahlen, wird auch die innere Einstellung positiver. Auch wird deutlich, was sich alles angesammelt hat an Dingen, die eigentlich nicht mehr benötigt werden. Wer gründlich aussortiert und neuen Platz schafft, wird auch ganz automatisch auf neue Gedanken und Ideen kommen. Möglicherweise sind auch ein paar vergessene Kleidungsstücke wieder ans Licht gekommen, die endlich wieder einmal getragen werden sollten.

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