Tierisch gesund - wie sich Haustiere bei uns pudelwohl fühlen

von Viola Malachowski
Damit es Haustieren genauso gut geht wie uns Menschen, sollten die jeweiligen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung, die auf das Tier zugeschnitten ist, sind dabei besonders wichtig. Tiere wollen gefördert werden – nicht nur körperlich, sondern auch geistig.
Tierisch gesund - wie sich Haustiere bei uns pudelwohl fühlen

Ansonsten kommt schnell Langeweile auf und im schlimmsten Fall entwickeln sich Verhaltensstörungen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt sind ein Muss, um die Gesundheit des Tieres zu erhalten. Wenn Tiere einen siebten Sinn für den nahenden Arztbesuch haben, sollte damit umsichtig umgegangen werden.

Über 30 Millionen Haustiere leben in deutschen Haushalten. Alleine die Anzahl der Katzen wird auf ca. 12 Millionen geschätzt – die Tendenz ist steigend. Dazu kommen in etwa so viele Hunde wie Kleintiere, von exotischeren Lebewesen einmal ganz abgesehen. Das Tier ist also unser bester Freund, der ganz nahe mit uns lebt und häufig auch zum Wohlbefinden des Menschen beiträgt. Haustiere können die Lebensqualität erhöhen und zur menschlichen Gesundheit beitragen, sowohl physisch als auch psychisch. Durch den regelmäßigen Spaziergang mit dem Hund zum Beispiel bleibt der Mensch fit und beugt Trägheit vor. Dazu kommt das Gefühl des Gebrauchtwerdens, wenn Depressionen oder Vereinsamung drohen, z. B. bei Senioren. Haustiere müssen artgerecht gehalten und es sollte auf ihre Gesundheit stets geachtet werden. Erst dann fühlen sie sich richtig pudelwohl und bleiben lange gesund und munter.

Körperliche Betätigung ist auch fürs Haustier wichtig

Ausreichend körperliche Betätigung ist insbesondere für Hunde sehr wichtig. Was dabei „ausreichend“ heißt, hängt natürlich auch von der Rasse ab. Wer das Wesen seines Hundes betrachtet und sich ausreichend informiert, wird garantiert das richtige Maß finden. Kleinere und junge Hunde sollten generell mehrmals am Tag ins Freie, besonders wenn sie noch über einen großen Spieltrieb verfügen. Neben dem ausgiebigen Gassi-Gehen ist das konkrete Aufsuchen von Hundeauslaufgebieten eine gute Möglichkeit, etwas für den tierischen Bewegungsdrang zu tun. Dabei kann es ruhig einmal etwas stürmisch zugehen, wenn es der Ort erlaubt. Größere Hunde, die schon erwachsen sind, begnügen sich häufig mit zweimal Rausgehen am Tag. Dafür sollten die Gänge nicht zu kurz sein und natürlich immer etwas Action beinhalten. Am meisten Herausforderung brauchen Hunderassen, die von Natur aus „sportlich“ sind und über eine gute Kondition verfügen. Kleine Spiele wie Verstecken, Balancieren, Ball-Bringen oder Apportieren machen diesen Hunden noch mehr Spaß als anderen. Auch Schwimmen kann als Hundesport in Frage kommen. Inwieweit welcher Hund herausgefordert werden sollte, kann der Tierarzt am besten beurteilen. Vorsichtig sollten höhere Sprünge gehandhabt werden, denn auch Tiere können dabei Verletzungen erleiden.

Auch Tiere lieben Spiele und Herausforderungen
Auch Tiere lieben Spiele und Herausforderungen

Auch Tiere lieben Spiele und Herausforderungen

Katzen können zwar nicht mit Hunden verglichen werden – aber auch sie benötigen Bewegung. Das gilt besonders für Katzen, die Freigang gewohnt sind. Katzen, die nur die Wohnung kennengelernt haben, müssen ihren Bewegungsdrang in den Räumen stillen können. Ein ungestörtes Herumstreifen und offene Türen sind für sie nur natürlich. Plätzchen zum Spielen und Verstecken sind genauso ein Muss wie „Jagdspiele“ mit Herrchen oder Frauchen. Auch Kleintiere sollten in ihrem Spiel- und Bewegungsdrang nicht beeinträchtigt werden. Nicht zu kleine Käfige und immer wieder neue Herausforderungen lassen jede Tierart über sich hinauswachsen. Kein Haustier schätzt die Langeweile – zu viel davon kann sogar zu Verhaltensstörungen führen. Zum Glück gibt es nicht nur viele verschiedene Spielzeuge im Tierfachhandel. Tierhalter können auch selbst aktiv werden und sich etwas Kreatives für den tierischen Freund einfallen lassen. Selbstgebaute Höhlen, Hindernisse, Futterverstecke und spezielles Intelligenztraining können gut in den Alltag eingebaut werden und für viel gemeinsamen Spaß sorgen.

Artgerechte Ernährung sollte selbstverständlich sein

Um Krankheiten vorzubeugen, sollten Tiere regelmäßig zur Untersuchung zum Tierarzt. Auch die empfohlenen Impfungen sollten regelmäßig erfolgen. Das Fell sollten Tierbesitzer immer wieder gründlich untersuchen, damit sich keine Parasiten breitmachen. Eine gute Pflege ist außerdem der beste Schutz vor Krankheiten. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wahl des Futters. Viele Menschen meinen es leider noch immer zu gut mit ihren tierischen Gefährten und bieten ihnen bedenkenlos Lebensmittel für Menschen an, die für sie jedoch in einigen Fällen schädlich sein können. Besonders Süßigkeiten sind nicht als Tierfutter geeignet. Bei Hunden kann Schokolade sogar gefährliche Vergiftungen verursachen. Dazu kommt das Problem mit dem Übergewicht, an dem viele Haustiere leiden – wofür meist die Menschen verantwortlich sind, die es zu gut mit ihnen meinen.

Es wird geschätzt, das hierzulande fast die Hälfte der Katzen und Hunde übergewichtig ist. Ein Grund dafür ist, dass sich das natürliche Sättigungsgefühl aufgrund einer Überfütterung im Haus anstatt der Natur nicht mehr einstellt. Jedes Tier hat einen anderen, speziellen Bedarf an Nahrungsmitteln und Nährstoffen, der beachtet werden muss. Es wird generell unterschieden zwischen Fleisch- und Pflanzenfressern, an deren Unterschieden Tierhalter festhalten sollten. Gekauftes Futter sollte möglichst qualitativ sein und dem Alter und dem Gesundheitszustand des Tieres entsprechen. Immer mehr Tierhalter bereiten auch selbst Futter („Barf“ genannt) zu. Hier sollte mit dem Tierarzt übereingekommen werden, der im Zweifelsfall das Tier regelmäßig untersucht, damit keine Mangelerscheinungen auftreten können.

Wenn das Haustier kränkelt

Tiere können von vielen Krankheiten befallen werden, die der Mensch ebenso kennt. Im Alter kommt es beispielsweise zu Abnutzungserscheinungen und im Winter hin und wieder zu einer Erkältung, auch mit Fieber. Auch Unfälle und Infektionen sind möglich, genauso wie ihre Vorbeugung. Wenn das Haustier nicht mehr viel frisst, sich weniger bewegt als sonst und sich allgemein unwohl zu fühlen scheint, sollte es gut beobachtet werden. Hält der Zustand an oder verschlimmert er sich, sollte so bald wie möglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Da sich Menschen bei einem kranken Tier ggf. anstecken können, sollte in der Zwischenzeit lieber nicht gekuschelt werden. Der Tierarzt wird schnell den Grund für das Kränkeln herausfinden und Abhilfe schaffen können. Der Gang zum Tierarzt sollte so ruhig und selbstverständlich wie möglich über die Bühne gehen, denn viele Tiere scheinen schon im Voraus zu wissen, wohin der Weg geht. Sanfte Mittel wie Bachblütenlösungen können übrigens auch Tieren dabei helfen, in stressreichen Akutsituationen zur Ruhe zu kommen.

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