DICLAC Schmerzgel 1% Preisvergleich

DICLAC Schmerzgel 1%
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Produktinformationen DICLAC Schmerzgel 1%, 100 Gramm

Anwendungsgebiete

Das Medikament wird angewendet

zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei:
- Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen),
- rheumatischen Erkrankungen der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich),
- degenerativen Erkrankungen der peripheren Extremitätengelenke,
- oberflächlicher Venenentzündung (Thrombophlebitis superficialis).

Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen

Das Medikament darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Diclofenac oder einen der sonstigen Bestandteile des Medikaments sind.
- wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, plötzlich auftretender Nasenschleimhautentzündung oder Hautreaktionen (Nesselsucht) nach der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- und Rheumamitteln, wie nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR), reagiert haben.
- auf Hautwunden bzw. offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen. Augen und Schleimhäute sollen nicht mit dem Präparat in Berührung kommen. Es sollte daher insbesondere bei Kindern darauf geachtet werden, dass die Hände nicht mit den mit dem Medikament eingeriebenen Hautpartien in Kontakt kommen.
- im letzten Drittel der Schwangerschaft.
- bei Kindern unter 12 Jahren.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von das Medikament ist erforderlich,

wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellung (sogenannten Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) sowie an Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- oder Rheumamittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika/Antirheumatika leiden. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie häufiger als andere Kranke auf Schmerz- und Rheumamittel mit Asthmaanfällen (sogenannte Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtlicher Haut- und Schleimhautschwellung (sogenanntes Quincke-Ödem) oder Nesselsucht (Urtikaria) reagieren. In diesem Fall darf das Medikament nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen (Notfallbereitschaft) und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das Gleiche gilt, wenn Sie auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber. Bei Beschwerden, die sich nach 3 bis 5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei akuten Zuständen, die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, bei andauernden Gelenkbeschwerden oder bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit Ausfallerscheinungen des Nervensystems (z.B. Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollte das Medikament nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt angewendet werden. Die Tages-Dosis sollte in diesem Fall 16 g Gel nicht überschreiten. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind nicht auszuschließen ist.

Stillzeit

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Da Diclofenac in geringen Mengen in die Muttermilch übergeht, sollte eine längere Anwendung des Medikaments in der Stillzeit nach Möglichkeit vermieden und eine Tagesdosierung von 16 g Gel nicht überschritten werden. Stillende dürfen, um eine Aufnahme durch den Säugling zu vermeiden, das Arzneimittel nicht im Brustbereich anwenden.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann das Medikament Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

Nebenwirkungen beinhalten leichte und vorübergehende Hautreaktionen an der Anwendungsstelle. Sehr selten können allergische Reaktionen auftreten.

Häufig

Hautausschlag, Ekzem, entzündliche Rötung der Haut, entzündlicher Hautausschlag (Dermatitis, einschließlich Kontaktdermatitis), Hautjucken.

Gelegentlich

Schuppenbildung, Austrocknen der Haut, Wassereinlagerungen (Ödem).

Selten

Entzündlicher Hautausschlag mit Blasenbildung (bullöse Dermatitis).

Sehr selten

Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung (fotosensibilisierung), pustelartiger Hautausschlag, Überempfindlichkeitsreaktionen, plötzliche Hautschwellungen (angioneurotisches Ödem), Magen-Darm-Beschwerden, Asthma. Wenn das Medikament großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von systemischen (den gesamten Organismus betreffenden) Nebenwirkungen, wie sie unter Umständen nach Anwendung Diclofenac-haltiger Darreichungsformen zum Einnehmen (z.B. Tabletten, Retardtabletten), Zäpfchen oder Ampullen auftreten können, nicht auszuschließen.

Anwendung und Dosierung

Art und Dauer der Anwendung

Zur äußerlichen Anwendung. Nicht einnehmen! Das Medikament wird auf die betroffenen Körperpartien dünn aufgetragen und leicht eingerieben. Anschließend sollten die Hände gewaschen werden, außer diese wären die zu behandelnde Stelle. Bei Venenentzündung nicht mit Druck einreiben. Verwenden Sie das Medikament nur auf unverletzter Haut. Offene Wunden, Entzündungen oder Infektionen der Hautsowie Augen und Schleimhäute sollten nicht mit dem Arzneimittel in Berührung kommen. Es sollte daher insbesondere bei Kindern darauf geachtet werden, dass die Hände nicht mit den mit dem Medikament eingeriebenen Hautpartien in Kontakt kommen. Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Medikament einige Minuten auf der Haut eintrocknen. Vor der Anwendung eines dicht abschließenden Verbandes wird abgeraten. Zur Unterstützung des Eindringens des Wirkstoffes ist die Anwendung von dem Medikament mittels Iontophorese möglich; "Diclac_Schmerzgel" ist hierbei unter der Kathode (negativ geladene Iode) aufzutragen. In der Regel ist in Abhängigkeit von den Symptomen und der zugrunde liegenden Erkrankung eine Anwendung über 1–2 Wochen ausreichend. Bei einer längerfristigen Anwendung sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser entscheidet dann in Abhängigkeit von Indikation und Symptomen über die Anwendungsdauer.

Dosierung

Gel wird 3- bis 4-mal täglich auf die betroffene Körperregion aufgetragen. Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle ist eine kirsch- bis walnussgroße Menge, entsprechend 1–4 g Gel (10–40 mg Diclofenac-Natrium), erforderlich. Die maximale Tagesgesamt-Dosis beträgt 16 g Gel, entsprechend 160 mg Diclofenac-Natrium. Bei Patienten mit einer Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich.

Sonstige Hinweise

Teilnahme am Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen

Normalerweise treten bei der empfohlenen Dosierung und Anwendungsdauer keine Auswirkungen auf die Verkehrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen auf.

DICLAC Schmerzgel 1% (100 g) aktive Wirkstoffe

Bezeichnung Menge
Diclofenac (Natrium) 10 mg / g
Ausführliche Informationen u.a. zur Einnahme und Dosierung von DICLAC Schmerzgel 1% finden Sie hier:
DICLAC Schmerzgel 1% (100 Gramm) Packungsbeilage

Diese hier aufgeführten Hinweise zu Arzneimitteln beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte anerkannten Fachinformationen der Pharma-Hersteller. Diese Daten werden jedoch nicht vollständig, sondern nur hinsichtlich besonders wichtiger Informationen wiedergegeben. Die Hinweise stellen lediglich eine allgemeine Information und keine Empfehlung oder Bewerbung eines Arzneimittels dar.

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise, die von Dritten bezogen und unter www.MediPreis.de dargestellt werden, wird trotz sorgfältigster Bearbeitung keine Haftung übernommen. Diese Informationen ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte in jedem Fall die Packungsbeilage (sofern aus arzneimittelrechtlichen Gründen vorgeschrieben) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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