Geistig fit bis ins hohe Alter

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Immer mehr ältere Menschen leiden an Demenzerkrankungen wie Alzheimer. Der allmähliche Verlust des Gedächtnisses führt schließlich dazu, dass der Alltag nicht mehr alleine bewältigt werden kann und die Lebensqualität leidet.
Geistig fit bis ins hohe Alter

Wer sich geistig fit hält, erkrankt jedoch seltener an Demenz, da das Gehirn immer wieder Herausforderungen benötigt. Gedächtnisübungen können genauso wie körperliche Bewegung und soziale Kontakte dafür sorgen, dass sich im Alter kein geistiger Verfall einstellt. Daneben können vielfältige Aktivitäten Einsamkeit vorbeugen, die häufig mit dem Alter einhergeht.

Für viele Menschen ist es eine erschreckende Vorstellung, im Alter womöglich an Demenz zu erkranken und somit den Alltag nicht mehr ohne fremde Hilfe bewältigen zu können. Seit Jahren steigt die Zahl der Alzheimer-Patienten mit zunehmenden Alter an. Leider ist der entscheidende Durchbruch in der medizinischen Forschung bisher noch nicht gelungen, so dass es ein Allheilmittel gegen den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit nicht gibt. Vergesslichkeit und andere Anzeichen des Älterwerdens können zwar nicht ganz vermieden, jedoch immerhin vorgebeugt werden – hierbei sind sich die Wissenschaftler zumindest einig. Und: Je früher mit dem Schutz vor Alzheimer & Co. angefangen wird, desto besser.

Prävention ist das Schlüsselwort

Auch wenn die Zahl der Demenzkranken beständig zunimmt, was dem Älterwerden der Menschheit zu verdanken ist, so ist gegen diesen unwiederbringlichen Verfall des Gehirns ein Rezept vorhanden. Es handelt sich dabei jedoch weder um pflanzliche Mittel, Impfungen oder Pillen - auch wenn zwischenzeitlich diesbezügliche Hoffnung aufkeimte. Zwar konnten durch bestimmte Wirkstoffe in entsprechenden Studien schädliche Ablagerungen im Gehirn vermindert werden, aber viel mehr auch nicht. Auch wenn bewiesenermaßen mit fortschreitendem Alter das Hör- und Sehvermögen nachlässt, so kann der Geist durch das richtige Verhalten und eine gesunde Lebensweise noch lange fit bleiben. Genauso wie der altersbedingte Abbau von Muskelmasse durch regelmäßige Sportausübung aufgehalten werden kann, so kann geistige Fitness dem Gehirn dabei helfen, nicht altersbedingt automatisch mehr und mehr nachzulassen. Körper und Geist sind dabei jedoch nicht immer zu trennen, denn körperliche Aktivitäten wie Tanzen oder Bewegungsspiele haben immer auch eine Wirkung auf die Hirnaktivität. Daneben lohnt es sich, gegen Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Diabetes oder zu hohen Blutdruck anzugehen. Denn diesen Faktoren wird ebenso nachgesagt, dass sie sich negativ auf die grauen Zellen auswirken.

Kreuzworträtsel sind gut, aber es geht noch besser

Um die Nervenzellen des Gehirns beweglich zu halten, ist geistige Übung in jeder Form wichtig. Täglich das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lösen ist also gar nicht so schlecht. Wichtig ist, in jeder Hinsicht geistig wach zu bleiben, wozu immer wieder neue Herausforderungen und Vielseitigkeit gehören. Wer über das Rätseln hinaus Hobbys und Interessen pflegt, bleibt aufmerksam und geistig beweglich. Egal ob Lesen, Brettspiele, Reisen, politische Diskussionen oder ein Zusammensein mit den Enkelkindern bevorzugt wird – alles, was anregend wirkt, hält den Geist fit. Auch Computer- oder Fremdsprachenkurse sind gute Gelegenheiten, dem Kopf neue Herausforderungen zu bieten. Wer seinen persönlichen Interessen nachgeht, macht es richtig – und das in jedem Alter.

Auch spezielles Gehirnjogging, das in Büchern angeboten wird, gehört zu den Fitmachern. Beim Gehirnjogging geht es um die Verbindung verschiedener mentaler Bereiche, die herausgefordert werden sollen. Das Wachhalten der Sinnesorgane ist allgemein genauso wichtig wie Konzentration und Kreativität. Wer sich täglich nur wenige Minuten mit Gehirnjogging befasst, tut viel für sein Gehirn. Mittlerweile werden sogar Gehirntrainingskurse angeboten, von denen Menschen bereits ab 40 Jahren profitieren, wenn sie für das Alter vorsorgen wollen. Ein gutes Gedächtnis kann das Leben sowieso erleichtern. Sich z. B. bewusst Telefonnummern oder die Einkaufsliste zu merken, ohne sie niederzuschreiben, kann das Gehirn gut trainieren.

Auch körperliche Aktivität ist wichtig
Auch körperliche Aktivität ist wichtig

Auch körperliche Aktivität ist wichtig

Durch gemeinsames Spielen, Tanzen oder Musizieren lassen sich vorhandene Symptome von Alzheimer zwar nicht mehr reduzieren – jedoch wird eine Verschlimmerung vermieden. Deshalb sind Seniorengruppen, bei denen es um diese Aktivitäten geht, älteren Menschen sehr zu empfehlen. Wer in Bewegung bleibt, womit auch der Körper gemeint ist, hat eine geringere Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken. Zugleich ist mit körperlicher Fitness auch eine größere Lebensqualität verbunden, die zu mehr Zufriedenheit führt. Denn ältere Menschen haben häufig unter Einsamkeit und Depressionen zu leiden. Ein Grund dafür sind fehlende soziale Kontakte, wogegen Freundschaften und ein guter Draht zur Familie (sofern vorhanden) helfen können. Wer seine Kontakte früh pflegt und sich immer wieder mit ihnen austauscht, kann weder vereinsamen noch geistig verkümmern. Aktivitäten mit anderen, z. B. Spaziergänge, Wandern oder Schwimmen, sind gerade für Senioren empfehlenswert. Denn um Höchstleistungen geht es dabei weniger als um Spaß an der Bewegung und Gemeinsamkeit.

Mit der richtigen Ernährung Demenz vorbeugen

Auch die Ernährung spielt eine Rolle beim Fitbleiben im Alter. Genauso wie Vitamine für ausreichend Abwehrkräfte sorgen, um nicht krank zu werden, kann der regelmäßige Verzehr von Fisch für geistige Gesundheit sorgen. Wahrscheinlich sind die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren dafür verantwortlich. Auch Oliven- und Leinöl sollten häufig konsumiert werden, Fleisch, Eier und Zucker dagegen nicht zu oft. Eine schonende Zubereitung möglicher frischer Lebensmittel ist am günstigsten, um wertvolle Inhaltsstoffe zu bewahren. Mit Genussmitteln sollte in Maßen umgegangen werden, denn auch übermäßiger Alkoholkonsum kann zu frühzeitiger Demenz führen.

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