Sonnenzeit - Stress für die Haut?

von Viola Malachowski
Die Sonne erfreut das Gemüt und hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Für die Haut kann der Sommer jedoch einigen Stress bedeuten, wenn sie den UV-Strahlen schutzlos ausgeliefert ist. Um Hautkrebsrisiken zu vermeiden, sollte ausgiebiges Sonnenbaden vermieden werden.
Sonnenzeit - Stress für die Haut?

Insbesondere am Strand und in den Bergen muss auf einen hohen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Besonders in der Kindheit ist die Haut empfindlich und gefährdet, da sich frühe Schäden durch Sonnenschutz später nicht mehr rückgängig machen lassen. Auffällige Veränderungen an Leberflecken können ein Anzeichen für Hautkrebs sein, weshalb sie vom Dermatologen in Augenschein genommen werden sollten.

Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Jahreszeit. Endlich reicht wieder luftige Kleidung aus, und alles scheint beschwingter und leichter. Die Sonne, die sicht- und spürbar am Himmel lacht, ist ein guter Grund aus dem Haus zu gehen und Parks, Seen und den Strand zu bevölkern. Doch obwohl uns die Sonnenstrahlen positiv beeinflussen, können sie für die Haut einigen Stress bedeuten. Sie altert bei zu viel Sonneneinstrahlung nicht nur schneller und wird faltig. Sonnenbrände können bewiesenermaßen das Hautkrebsrisiko deutlich erhöhen, weshalb beim Gang ins Freie im Sommer einiges zu beachten ist.

Zu viel Bräune muss nicht unbedingt sein

Eine gebräunte Haut galt lange Zeit als ein Zeichen für Gesundheit und Wohlbefinden, z. B. nach einer erlebnisreichen Urlaubsreise in den Süden. Auf den Lichtschutzfaktor und die Zeitspanne am Strand wurde nicht allzu sehr geachtet, da das angenehme Gefühl der Sonnenstrahlen auf der Haut überwog. Heute steht jedoch fest, dass intensive Sonnenbäder negative Folgen haben können. Der Körper sollte der Sonne deshalb nur in Maßen ausgesetzt werden. Ein gründliches Eincremen mit geeigneter Sonnencreme ist sowieso obligatorisch, wenn es im Sommer ins Freie geht. Etwa Lichtschutzfaktor 20 sollte es in unseren Breitengraden sein, auf Reisen in noch sonnigere Gebiete bzw. Aufenthalten in den Bergen oder am Meer entsprechend mehr (z. B. Lichtschutzfaktor 50).

Die Wirkung der UV-Strahlen, die auf die Erde scheinen, ist nicht zu unterschätzen. Gerade wenn ein Lüftlein weht oder der Spaziergang oder sportliche Aktivitäten einmal ausgedehnter werden, wird nicht immer auf eine Stunde mehr oder weniger geachtet. Jedoch kann diese bereits den Unterschied machen, wenn es um die Hautgesundheit geht. Obwohl Bräune schön und frisch aussieht, ist sie doch eine Reaktion durch das Pigment Melanin, mit der sich die Haut automatisch selbst schützt, was nicht jedem klar ist. Daher ist nicht nur Sonnenbrand, das ein typisches Zeichen für ein Unterschätzen der Sonnenstrahlen darstellt, eine Gefahr. Durch zu viel Sonne altert die Haut auch schneller, was zu Faltenbildung und mangelnder Elastizität führt. Auch Pigmentstörungen können durch intensive Sonneneinstrahlung auftreten, wenn auch nicht jeder Leberfleck bedeutet, an gefährlichem Hauskrebs zu leiden.

Leberflecke sollten unter Kontrolle bleiben

Auf die Bildung von Leberflecken haben wir anscheinend keinen Einfluss. Sie entstehen im Laufe der Jahre wie von selbst und sind tatsächlich meist kein Krankheitszeichen. Wenn es jedoch sehr viele werden oder sich einzelne verändern oder vergrößern, sollte vorsichtshalber ein Hautarzt aufgesucht werden. Die regelmäßige Hautkrebsvorsorge, bei der der Dermatologe die Flecken im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe nimmt, ist außerdem wichtig. Insbesondere "ausgefranste" oder rote Leberflecken können ein Anzeichen oder eine Vorstufe von Hautkrebs sein und sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Dem persönlichen Hauttyp Beachtung schenken
Dem persönlichen Hauttyp Beachtung schenken

Dem persönlichen Hauttyp Beachtung schenken

Wie viel Sonne gesund ist, hängt immer auch vom persönlichen, genetisch bedingten Hauttyp ab. So vertragen besonders hellhäutige Menschen allgemein weniger UV-Strahlung als brünette. Mehr als 30 Minuten beträgt der Eigenschutz jedoch nie. Dazu kommt, dass es besonders empfindliche Hauttypen gibt, die einen mineralischen bzw. physikalischen Sonnenschutz in Form von Creme besser vertragen als einen chemischen, auf den mit allergischen Symptomen reagiert wird. Auch Anzeichen von Sonnenallergie (Rötungen und Juckreiz) können im Sommer auftreten, die nach speziellen aufzutragenden Mitteln verlangen. Allgemein bietet auch der Schatten nicht immer ausreichend Schutz, sodass verschiedene Schutzmethoden sicherheitshalber kombiniert werden sollten. Lediglich im dichten Wald besteht ein wirklicher Schutz vor Sonnenschäden. Ansonsten sollten auch besonders die Augen durch eine Sonnenbrille mit UV-Schutz geschützt werden. Ist doch einmal ein leichter Sonnenbrand auf der Haut aufgetreten, sollte schnellstmöglich eine feuchtigkeitsspendende Lotion aufgetragen werden, damit sich die Haut zumindest äußerlich wieder reparieren kann. Auch spezielle Sonnenbrandsalben helfen der Haut, sich selbst zu heilen und die Beschwerden zu lindern. Schwere Sonnenbrände mit einhergehenden starken Rötungen und Blasen gehören unbedingt in die Hände eines Hautarztes, der u. a. Kortisonpräparate verschreiben kann.

Bewährte Schutzmaßnahmen bei Aufenthalten in der Sonne

Die Sonnencreme oder Sonnenmilch sollte einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor im UV-A- und B-Bereich bieten. Der sogenannte "Australische Standard" ist am höchsten. Sämtliche Stellen des Körpers und Gesichts, die nicht bedeckt sind, sollten eingecremt werden. Damit sollte rechtzeitig angefangen werden, nämlich etwa 30 Minuten vor dem eigentlichen Aufenthalt in der Sonne. Die Creme oder Milch darf dabei ruhig großzügig verteilt werden. Da der Schutz nicht über Stunden hält, sollte häufig nachgetragen werden, insbesondere nach einem Aufenthalt im Wasser (trotz „wasserfester“ Creme). Dazu hilft die richtige Bekleidung, um Sonnenschäden zu vermeiden. Dichte, möglichst dunkle Kleidung wie Baumwolle und Leinen, ist am ratsamsten und insbesondere für Kinder, die sich beispielsweise für einige Zeit am Strand aufhalten, die beste Schutzmethode. Da ihre körpereigene Schutzbarriere noch nicht ausgebildet ist, können Babys und Kinder im Vorschulalter besonders leicht Sonnenschäden davontragen, die im schlimmsten Fall erst viel später ihre lebenslangen Folgen zeigen. Daher gehören Babys und Kleinkinder möglichst gar nicht in die pralle Sonne. Ein Schutz mit mineralischem Filter ist für die empfindliche Kinderhaut zu bevorzugen. Relativ neu auf dem Markt ist außerdem spezielle UV-Schutz-Kleidung, durch die die Sonnenstrahlen nicht dringen können und die auch im Wasser wirksam ist.

Beim Sonnenschutz vergessen wird in jedem Alter häufig die Kopfhaut, die nicht immer durch eine entsprechende Haarpracht ausreichend geschützt ist. Am besten geeignet ist ein größerer Sonnenhut, der zugleich den Nacken schützt. Insbesondere Männer mit Glatze sollten immer an einen Kopfschutz bzw. ausreichend Sonnencreme auf der Kopfhaut denken. Übrigens wird die häufig gehörte Empfehlung, als Vorbereitung auf die UV-Einstrahlung Karotten zu essen bzw. als Saft zu trinken, durch Hautexperten nicht bestätigt. Zwar kann sich dadurch die Haut etwas verfärben – Sonnenbrand wird das ansonsten gesunde Gemüse jedoch nicht abwehren.

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